Berechnen Sie die gefühlte Temperatur — Windchill bei Kälte, Hitzeindex bei heissen und feuchten Bedingungen.
Die gefühlte Temperatur ist das, was Ihr Körper fühlt, nicht was das Thermometer anzeigt. Bei kaltem und windigem Wetter entzieht Wind der exponierten Haut schneller Wärme als stille Luft — die Windchill-Formel (Environment Canada) quantifiziert dies für Temperaturen unter 10 °C und Wind über 4,8 km/h.
Bei heissen und feuchten Bedingungen verdunstet Schweiss langsamer und der Körper kann sich nicht so effizient kühlen. Der Hitzeindex (Rothfusz, NWS) kombiniert Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit, um die wahrgenommene Hitze auszudrücken. Über 40 °C Hitzeindex wird Hitzerschöpfung ein reales Risiko.
Dieser Rechner wendet die Windchill-Formel an, wenn die Temperatur unter 10 °C liegt und Wind angegeben ist, und den Hitzeindex, wenn die Temperatur über 27 °C liegt und die Luftfeuchtigkeit angegeben ist. Dazwischen liegt die gefühlte Temperatur nahe der tatsächlichen.
Windchill: 13,12 + 0,6215T − 11,37V^0,16 + 0,3965TV^0,16 (T in °C, V in km/h). Hitzeindex: Rothfusz-Regression (NWS).
Weil Wind den Wärmeverlust von exponierter Haut beschleunigt. Je kälter und windiger es ist, desto schneller sinkt Ihre Hauttemperatur.
Geringfügig, aber die Windchill-Formel enthält keine Feuchtigkeit. Wind ist der dominierende Faktor bei kaltem Wetter.
Über 40 °C ist Vorsicht geboten, über 54 °C ist extreme Gefahr. Längere Exposition über 40 °C birgt das Risiko einer Hitzeerschöpfung.
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