Finden Sie die maximale Belichtungszeit für scharfe Sterne — mit der 500er-Regel, der strengeren 300er-Regel und der NPF-Formel.
Die 500er-Regel ist eine Faustregel für Astrofotografie: Teilen Sie 500 durch die äquivalente Brennweite (Brennweite × Cropfaktor), um die maximale Belichtungszeit in Sekunden zu erhalten, bevor Sterne beginnen, Strichspuren zu ziehen. Bei 14 mm auf einem Vollformatsensor ergibt das etwa 35 Sekunden. Bei 200 mm etwa 2,5 Sekunden.
Die 300er-Regel ist eine strengere Version, die schärfere Sterne auf hochauflösenden Sensoren erzeugt. Und die NPF-Formel, entwickelt von der Société Astronomique de France, berücksichtigt die Pixeldichte: NPF = (35 × Crop + 30 × √Megapixel) / Brennweite. Sie ergibt kürzere Zeiten als beide Regeln, erzeugt aber auf modernen Sensoren wirklich punktförmige Sterne.
Alle drei sind Annäherungen. Die echte Antwort hängt von der Deklination der Sterne ab (Sterne nahe Polaris bewegen sich weniger), der endgültigen Druckgrösse und Ihrer Toleranz für Strichspuren. Verwenden Sie den NPF-Wert als Ausgangspunkt und passen Sie an.
500er-Regel: t = 500 / (Brennweite × Cropfaktor). 300er-Regel: t = 300 / (Brennweite × Cropfaktor). NPF: t = (35 × Crop + 30 × √MP) / Brennweite.
Die NPF-Formel ist auf modernen hochauflösenden Sensoren am genauesten. Die 500er-Regel reicht für soziale Medien, wo Pixel-Peeping kein Thema ist.
Ein Star-Tracker kompensiert die Erdrotation, daher gelten diese Regeln nicht — Sie können minutenlang statt sekundenlang belichten.
Ja — ein Crop-Sensor bei 14 mm entspricht etwa 21-22 mm auf Vollformat, und die Sterne ziehen schneller Strichspuren, weil das Blickfeld enger ist.
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