Berechnen Sie das Netto-Pro-Labore eines Gesellschafters nach INSS-Abzug (Einzelbeitragszahler) und IRRF-Einbehalt.
Pro-Labore ist die vorgeschriebene Vergütung, die sich ein im Unternehmen tätiger Gesellschafter selbst zahlen muss. Es ist kein Gehalt im CLT-Sinne, aber für INSS-Zwecke ist der Gesellschafter ein Einzelbeitragszahler (contribuinte individual) und schuldet 11% des Pro-Labore bis zur Beitragsbemessungsgrenze. Das Unternehmen behält dies von der Zahlung ein, genau wie es INSS von einem CLT-Mitarbeiter einbehält, aber der Satz und die Regeln sind unterschiedlich.
Die IRRF auf Pro-Labore folgt derselben progressiven Tabelle wie Gehaltseinkommen: Der INSS wird zuerst abgezogen, dann die Unterhaltsberechtigten, und der Rest trifft auf die Stufen. Der durch das Gesetz Nr. 15.270/2025 eingeführte Freibetrag gilt auch hier. Ein Pro-Labore von R$ 5.000,00 oder weniger hat aus demselben Grund null IRRF wie ein Gehalt in dieser Höhe — der Freibetrag gleicht es aus.
Dieser Rechner verwendet die aktuelle INSS-Beitragsbemessungsgrenze und IRRF-Tabelle. Wenn sich diese ändern, werden die Werte auf dem Bildschirm falsch sein — der Haftungsausschluss weist darauf hin, und das Tool ist so gestaltet, dass es das Jahr und die Quelle sichtbar macht, anstatt sie zu verbergen. Alles läuft in Ihrem Browser.
INSS = min(Brutto × 11%, INSS-Grenze). Bemessungsgrundlage = Brutto − INSS − (Unterhaltsberechtigte × Abzug pro Unterhaltsberechtigtem). IRRF = Satz der Stufe × Bemessungsgrundlage − Abzugsbetrag. Netto = Brutto − INSS − IRRF.
Ja, für jeden im Unternehmen tätigen Gesellschafter. Die Steuerbehörden und das INSS betrachten das Fehlen von Pro-Labore als Anzeichen dafür, dass der Gesellschafter die Vergütung als Gewinnausschüttung tarnt, um Beiträge zu vermeiden.
Weil ein Gesellschafter als contribuinte individual (Einzelbeitragszahler) eingestuft wird, nicht als CLT-Arbeitnehmer. Der Satz für Einzelbeitragszahler ist ein pauschaler Satz von 11% des Pro-Labore bis zur Obergrenze, nicht die progressiven Stufen, die für CLT-Arbeitnehmer gelten.
Ja. Die progressive Tabelle und der Freibetrag sind identisch. Der einzige Unterschied liegt in der INSS-Berechnung — pauschale 11% statt progressiver Stufen.
Nein. Alles läuft lokal in JavaScript.
Das Unternehmen schuldet 20% des Pro-Labore als Arbeitgeberbeitrag (ausgenommen Simples-Nacional-Unternehmen, die dies innerhalb der DAS zahlen). Dieses Tool zeigt nur den Gesellschafterabzug, nicht die Unternehmenskosten.
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