Wi-Fi-QR-Code-Generator

Erstellen Sie einen QR-Code, der jedes Smartphone mit einem Scan in Ihr Wi-Fi-Netzwerk bringt — erzeugt in Ihrem Browser.

So funktioniert es

  1. Geben Sie den Netzwerknamen (SSID) genau so ein, wie er auf dem Router oder auf Ihrem Smartphone steht — Groß- und Kleinschreibung sind wichtig.
  2. Wählen Sie den Sicherheitstyp, geben Sie das Passwort ein und setzen Sie das Häkchen bei „Verstecktes Netzwerk“, wenn der Router die SSID nicht aussendet.
  3. Scannen Sie den Code mit der Smartphone-Kamera, um dem Netzwerk beizutreten, oder laden Sie das PNG herunter, um ihn auszudrucken. Alles läuft in Ihrem Browser.

Über dieses Tool

Ein Wi-Fi-QR-Code ist ein kurzer Text, gezeichnet als Raster aus schwarzen und weißen Quadraten. Liest ihn die Kamera eines Smartphones, erkennt das Betriebssystem das Präfix WIFI: und bietet an, dem Netzwerk beizutreten — niemand muss ein dreißig Zeichen langes Passwort eintippen oder es über die Theke hinweg diktieren. iPhones lesen ihn seit iOS 11 direkt in der eingebauten Kamera-App, Android-Geräte seit Android 10, ganz ohne zusätzliche App auf einer der beiden Seiten.

Der Text hinter dem Bild folgt dem Format WIFI:T:WPA;S:Netzwerk;P:Passwort;H:false;; — T ist der Sicherheitstyp (WPA deckt WPA, WPA2 und WPA3 ab; WEP ist der alte Standard; nopass bedeutet ein offenes Netzwerk), S ist der Netzwerkname, P das Passwort und H gibt an, ob das Netzwerk versteckt ist. Semikolon, Doppelpunkt, Komma, Backslash und doppeltes Anführungszeichen sind in diesem Format Steuerzeichen, deshalb stellt dieses Tool jedem von ihnen einen Backslash voran, bevor es sie in den Code schreibt. An genau diesem Detail scheitern die meisten Generatoren: Ein Passwort wie p@ss;word, ohne Escaping geschrieben, ergibt einen Code, der sich einwandfrei scannen lässt und die Verbindung dann verweigert, weil der Leser das Passwort am Semikolon abschneidet. Der Text wird als UTF-8-Bytes mit der Fehlerkorrekturstufe M codiert, sodass der Code auch dann noch lesbar ist, wenn ein Teil des Ausdrucks zerkratzt ist.

Cafés, Praxen, Ferienwohnungen und Büros nutzen ihn, um das Gästenetz zu übergeben, ohne ein Passwort laut vorzulesen. Drucken Sie das PNG aus und kleben Sie es neben die Tür, setzen Sie es auf die letzte Folie eines Vortrags oder legen Sie es in den Router-Karton für den Nächsten. Denken Sie daran, dass der Code das Passwort im Klartext enthält: Wer das Blatt abfotografiert, hat Ihr Netzwerk. Richten Sie ihn deshalb lieber auf das Gästenetz, das Ihr Router einrichten kann, als auf das Hauptnetz. Die Erzeugung findet vollständig in JavaScript auf Ihrem Gerät statt — Netzwerkname und Passwort werden niemals hochgeladen, protokolliert oder gespeichert.

Häufig gestellte Fragen

Verlässt mein Wi-Fi-Passwort meinen Browser?

Nein. Netzwerkname und Passwort verlassen Ihr Gerät niemals. Der QR-Code wird von JavaScript auf dieser Seite erzeugt, und nichts wird an einen Server gesendet, in ein Protokoll geschrieben oder in einer Datenbank gespeichert. Sie können die Internetverbindung trennen, sobald die Seite geladen ist — das Tool funktioniert weiterhin.

Welche Smartphones können einen Wi-Fi-QR-Code lesen?

Fast alle. iOS 11 und neuer liest ihn direkt in der Kamera-App, Android 10 und neuer ebenso. Bei älteren Android-Versionen genügt eine kostenlose QR-Reader-App.

Welchen Sicherheitstyp soll ich wählen?

Wählen Sie WPA für jedes moderne Netzwerk — derselbe Wert deckt WPA, WPA2 und WPA3 ab. WEP existiert nur noch für sehr alte Router und gilt nicht mehr als sicher. Wählen Sie „Offenes Netzwerk“, wenn das Netzwerk gar kein Passwort hat; das Passwortfeld bleibt dann aus dem Code heraus.

Der Code lässt sich scannen, aber das Smartphone verbindet sich nicht. Warum?

Meist sind es ein Tippfehler in der SSID, der falsche Sicherheitstyp oder ein Passwort mit weniger als den acht Zeichen, die WPA verlangt. An Sonderzeichen liegt es hier nicht: Dieses Tool maskiert Backslashes, Semikola, Doppelpunkte, Kommas und Anführungszeichen für Sie.

Funktioniert es auch bei einem versteckten Netzwerk?

Ja. Setzen Sie das Häkchen bei „Verstecktes Netzwerk“, und der Code enthält H:true — das sagt dem Smartphone, dass es nach einem Netzwerk suchen soll, das seinen Namen nicht ankündigt. Ohne dieses Kennzeichen melden viele Smartphones schlicht, das Netzwerk sei nicht gefunden worden.

Kann jemand über den ausgedruckten Code mein Netzwerk stehlen?

Ja, wenn er ihn abfotografieren kann. Das Passwort steht im Klartext im Code. Behandeln Sie den Ausdruck deshalb so, wie Sie ein auf Papier notiertes Passwort behandeln würden — und veröffentlichen Sie lieber das Gästenetz, das die meisten Router von Ihren Computern und Druckern abschotten.

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