Komprimieren Sie JPEG- und WebP-Bilder mit einem Live-Qualitätsregler — vollständig in Ihrem Browser.
Erst die Komprimierung sorgt dafür, dass ein 4 MB großes Foto in einen 300 KB großen Platz auf einer Seite, in einen E-Mail-Anhang oder in ein Marktplatz-Inserat passt. Dieses Tool kodiert Ihr Bild mit einem verlustbehafteten Codec neu — JPEG oder WebP — und zwar in der Qualitätsstufe, die Sie wählen. Verlustbehaftet heißt: Der Encoder verwirft bewusst Details, die das Auge kaum wahrnimmt. Er trennt Helligkeit von Farbe, zerlegt das Bild in Blöcke, wandelt jeden Block in Frequenzkoeffizienten um und quantisiert die hochfrequenten Anteile umso gröber, je weiter der Qualitätswert sinkt. Deshalb sieht 0,80 meist identisch zum Original aus, braucht dafür aber nur ein Drittel der Bytes, während bei 0,30 blockige Ränder um scharfe Kanten sichtbar werden.
Der Regler ist der Kern der Sache, deshalb komprimiert das Tool live: Jede Bewegung kodiert das Bild auf Ihrem Gerät neu und aktualisiert Vorschau und Größenanzeige. Nur so lässt sich ein Qualitätswert ehrlich bestimmen, denn die richtige Zahl hängt vom Bild ab und nicht von einer Faustregel. Fotos mit weichen Verläufen vertragen aggressive Einstellungen; Screenshots, Logos und flächige Grafiken nicht — sie können sogar größer werden als die Ausgangsdatei. Wenn das passiert, sagt das Tool es Ihnen, statt Ihnen stillschweigend eine schlechtere Datei zu geben: Flächige Bilder mit wenigen Farben sind bei PNG besser aufgehoben, und WebP ist meist der beste Kompromiss, wenn Sie kleine Dateien und Transparenz zugleich brauchen.
Alles läuft über die canvas-API in Ihrem Browser: Die Datei wird mit FileReader gelesen, in ein canvas außerhalb des Bildschirms gezeichnet und mit canvas.toBlob neu kodiert. Es gibt keinen Upload, keine Warteschlange und keine temporäre Kopie auf einem Server — Sie können die Internetverbindung nach dem Laden der Seite trennen, und das Tool arbeitet weiter. Die Abmessungen sind auf 8000 px pro Seite begrenzt, damit der Browser-Speicher im Rahmen bleibt, und beim Neukodieren gehen die EXIF-Metadaten verloren. Das entfernt nebenbei GPS-Koordinaten und Kamera-Seriennummern aus Ihren Fotos, bevor Sie sie weitergeben.
Reduktion = 1 − (komprimierte Bytes ÷ ursprüngliche Bytes). Der Qualitätsparameter (0,1 bis 1,0) steuert die Quantisierungsstufe des JPEG- oder WebP-Encoders: geringere Qualität bedeutet gröbere Quantisierung der hochfrequenten Details, weniger Bytes und sichtbarere Artefakte.
Nein. Die Datei wird mit der canvas-API auf Ihrem Gerät dekodiert und neu kodiert — nichts wird hochgeladen, gespeichert oder protokolliert. Sobald die Seite geladen ist, funktioniert das Tool auch offline.
0,80 ist der Sweet Spot für Fotos: meist nicht vom Original zu unterscheiden, bei einem Bruchteil der Größe. Für Vorschaubilder können Sie auf 0,60 heruntergehen; bei Bildern mit Text oder scharfen Kanten bleiben Sie über 0,85.
Weil flächige Grafiken mit wenigen Farben sich mit PNG besser komprimieren lassen als mit einem verlustbehafteten Codec. JPEG und WebP sind für Fotos gemacht — ein Logo oder ein Screenshot kann als JPEG neu kodiert größer werden. Behalten Sie die Originaldatei oder probieren Sie WebP.
WebP, in fast allen Fällen: Bei gleicher sichtbarer Qualität ist es typischerweise 25 % bis 35 % kleiner als JPEG, unterstützt Transparenz und wird von allen aktuellen Browsern gelesen. JPEG nur dann, wenn die Datei in älterer Software geöffnet werden muss.
Nein. Die Pixelmaße bleiben exakt gleich — nur die Kodierung ändert sich. Um Breite und Höhe zu ändern, nutzen Sie „Bildgröße ändern“.
Bei WebP ja. JPEG hat keinen Alphakanal, daher werden transparente Bereiche vor dem Kodieren mit Weiß gefüllt.
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