Schätzen Sie anhand von Gewicht, Sport und Hitze, wie viel Wasser Sie täglich trinken sollten – berechnet in Ihrem Browser.
Als Richtwert dienen hier 35 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht – eine klinische Faustregel für gesunde Erwachsene, die nahe an den Referenzwerten der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit liegt (2,5 Liter pro Tag für Männer und 2,0 für Frauen, inklusive aller Getränke und Lebensmittel) sowie an denen des US-amerikanischen Institute of Medicine. Zu dieser Basis addiert das Tool 500 ml für je 30 Minuten Sport, um den Schweißverlust auszugleichen, und 10 % mehr, wenn Sie das Häkchen für heißes Wetter setzen. Eine erwachsene Person mit 70 kg und ohne Sport kommt so auf etwa 2,45 Liter oder rund zehn Gläser zu 250 ml.
Die Rechnung ist bewusst einfach und vollständig sichtbar: Gewicht × 35 ml, plus den anteiligen Sportzuschlag, plus die Klimaanpassung, anschließend durch 250 geteilt, um in Gläser umzurechnen. Es gibt keinen versteckten Faktor und keine Datenerhebung – die gesamte Berechnung läuft in JavaScript auf Ihrem eigenen Gerät. Nutzen Sie den Wert als Tagesziel, besonders wenn Sie das Trinken gern vergessen, und passen Sie ihn an, wenn sich Ihr Alltag ändert.
Seien Sie skeptisch gegenüber jeder einzelnen Zahl, auch gegenüber dieser. Der berühmte Rat, acht Gläser am Tag zu trinken, hat keine belastbare wissenschaftliche Grundlage – der Physiologe Heinz Valtin führte ihn auf eine Empfehlung von 1945 zurück, deren üblicherweise ignorierter Folgesatz festhielt, dass ein Großteil dieses Wassers bereits aus der Nahrung stammt. Der tatsächliche Bedarf schwankt stark mit Ernährung, Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit, Höhenlage, Fieber, Schwangerschaft, Stillzeit und Nierenfunktion. Jedes Getränk zählt, Kaffee und Tee eingeschlossen, und Lebensmittel liefern etwa ein Fünftel Ihres täglichen Wassers. Durst und hellgelber Urin bleiben für gesunde Menschen die praktischsten Alltagssignale; weit über den Durst hinaus zu trinken ist ebenfalls nicht harmlos, denn extreme Mengen können den Natriumspiegel im Blut verdünnen. Und wenn Sie eine Nieren- oder Herzerkrankung haben oder Medikamente einnehmen, die den Flüssigkeitshaushalt beeinflussen, muss Ihre Trinkmenge ärztlich festgelegt werden und nicht von einer Formel.
Wasser (ml) = Gewicht (kg) × 35, plus 500 ml für je 30 Minuten Sport, plus 10 % bei heißem Wetter. Gläser = Gesamtmenge in ml ÷ 250 ml. Beispiel: 70 kg × 35 = 2.450 ml, also 2,45 Liter oder etwa 10 Gläser.
Für gesunde Erwachsene rund 35 ml pro Kilogramm Körpergewicht – bei 70 kg etwa 2,45 Liter – plus rund 500 ml für je 30 Minuten Sport und etwa 10 % mehr an heißen Tagen. Das ist eine Schätzung, keine Vorgabe.
Sie hat keine solide wissenschaftliche Grundlage. Meist wird sie auf eine Empfehlung von 1945 zurückgeführt, in der auch stand, dass ein Großteil dieses Wassers aus der Nahrung stammt – ein Detail, das beim Weitererzählen verloren ging. Der Bedarf schwankt von Mensch zu Mensch viel zu stark, als dass eine feste Zahl für alle passen könnte.
Ja. Jedes Getränk trägt zu Ihrer Flüssigkeitsversorgung bei, und die milde harntreibende Wirkung von Koffein hebt die getrunkene Menge nicht auf. Lebensmittel steuern noch einmal rund 20 % Ihres täglichen Wassers bei.
Hellgelber Urin und das Ausbleiben von anhaltendem Durst sind die einfachsten Signale. Dunkler Urin, trockener Mund, Kopfschmerzen und Müdigkeit sprechen dafür, mehr zu trinken – und wenn die Signale bleiben, gehört das in ärztliche Hände und nicht in einen Rechner.
Ja, in extremen Fällen. Literweise weit über den Durst hinaus in kurzer Zeit zu trinken kann den Natriumspiegel im Blut verdünnen – eine Hyponatriämie, die bei Ausdauerwettkämpfen dokumentiert ist. Menschen mit Nieren- oder Herzerkrankungen brauchen eine ärztlich festgelegte Trinkmenge.
Nein. Gewicht, Sportminuten und Ergebnisse werden ausschließlich auf Ihrem Gerät verarbeitet. Nichts wird hochgeladen, protokolliert oder gespeichert.
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